Mittwoch, 10. Dezember 2025
by Ivy
Ein urbaner Bahnsteig als Bühne
An einem regnerischen Abend in New York verwandelte sich eine stillgelegte Bowery-Station in ein außergewöhnliches Modetheater. Unter den vibrierenden Lichtern der U-Bahn enthüllte Chanel seine Métiers d’Art-Kollektion 2026 die erste Inszenierung von Matthieu Blazy für die Maison.
Die pulsierende Energie New Yorks als Inspirationsquelle
Für seinen Einstand wählte Blazy bewusst die U-Bahn, jenen demokratischen Ort, an dem alle Geschichten der Stadt zusammenlaufen. Figuren, die an Filmheldinnen und Passantinnen erinnern, strömten über die Gleise und vereinten Urbanität und Haute Couture.
Der Zauber des Alltäglichen
Die Models bewegten sich wie eilende Pendlerinnen: routiniert, fließend, fast unbemerkt. Doch unter Blazys Blick wurde jeder scheinbar banale Moment das Warten, Lesen, Träumen zu einem poetischen Bild, getragen von edlen Texturen und leuchtenden Farben.
Eine liebevolle Verneigung vor Chanel’s Geschichte
Hinter Seide, Federn und modernisiertem Tweed schimmerte ein nostalgischer Gruß an Gabrielle Chanel selbst, die New York einst auf dem Weg nach Hollywood durchquerte. Vergangenheit und Gegenwart verschmolzen zu einer eleganten Retro-Fantasie.
Matthieu Blazys moderne Signatur
Blazy bringt frischen Wind in die Maison mit inklusiven Silhouetten, spielerischen Zitaten aus der Popkultur und einer Leichtigkeit, die das Erbe der Marke nicht bricht, sondern neu belebt. Modernität entsteht hier aus Respekt und Weiterdenken.
Die Kunsthandwerker im Zentrum des Spektakels
Die Métiers d’Art stehen traditionell für das höchste französische Savoir-faire. Lesage, Lemarié, Massaro und weitere Ateliers von le19M präsentierten eine Meisterleistung aus Stickerei, Federkunst und feiner Lederverarbeitung.
Ein Zusammenspiel von Präzision und Emotion
Die Kollektion lebt von raffinierten Schichtungen: Broderien wie Juwelen, überlagerte Strukturen, subtile Farbnuancen. Blazy inszeniert Handwerk wie ein Architekt präzise, kühn und stets mit einem Hauch Poesie.
Silhouetten, die Charakter erzählen
Der Laufsteg wurde zur erzählerischen Galerie. Superheldinnen, Studentinnen, Geschäftsfrauen, Künstlerinnen Blazy verwandelte die Vielfalt der Großstadt in ein kraftvolles Mode-Vokabular voller Persönlichkeit.
Die Urbanität stilisiert
Animal Prints, grafische Linien und skulpturale Formen zitierten die „Urban Jungle“-Ästhetik New Yorks. Pop-Art-Einflüsse und amerikanische Ikonen verschmolzen mit jener unverwechselbaren Pariser Eleganz.
Accessoires als Hauptakteure
Wie immer bei Chanel spielten die Taschen eine zentrale Rolle. Mini-Skulpturen, verspielte Motive, figurative Schmuckstücke jedes Detail erzählte eine Geschichte und unterstrich die kreative Handschrift der Maison.
Ein Lob der modernen Weiblichkeit
Hier zeigt sich die Frau Chanel als vielseitig und frei. Blazy schenkt ihr Raum, Komplexität und Bewegung ein Bild, das die Maison zeitgemäß und nahbar wirken lässt.
Ein Finale voller Leichtigkeit
Tanzende Schritte, spontane Lacher, vibrierende Energie: Der Abschluss des Defilees feierte Lebensfreude und weibliche Stärke. Couture wurde zu einem Fest der Individualität.
Ein Blick in die Zukunft
Blazy gestaltet eine Chanel-Welt, die im Alltag verankert ist auf Bahnsteigen, in Straßen, in Begegnungen. Eine Vision, die Luxus nicht entrückt, sondern in die Realität einbettet.
Mode als kollektive Erzählung
Der U-Bahn-Show gelang es, Couture, Kultur und städtisches Leben zu vereinen. Chanel zeigte, wie Mode Geschichten trägt und Generationen verbindet, gestern wie morgen.
Wenn der Chanel-Traum erreichbar wird
Und weil sich Eleganz nicht nur auf dem Laufsteg lebt, wird Luxus immer zugänglicher auch für besondere Anlässe. Sie lieben das Haus Chanel? Mieten Sie jetzt eine Tasche für Ihr nächstes Event bei Welpop.
Weitere Informationen finden Sie unter chanel.com
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Chanel.
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Die Geschichte hinter Max Maras sinnlicher Modenschau in Lissabon








